Kategoriearchiv: Zeitungsberichte

Mixed Generations besticht mit schönen Stimmen

Junger Chor des Gesangvereins Eintracht Aurich gestaltet temperamentvolles Konzert in der Johanneskirche

kirchenkonzert2014

Der Chor „Mixed Generations“ gab ein Konzert in der Auricher Johanneskirche

 AURICH (wes). Seit zehn Jahren besteht der junge Chor Mixed Generations unter dem Dach des Gesangvereins Eintracht Aurich. In jedem Jahr im November gibt er seither ein Konzert in der Johanneskirche des Vaihinger Stadtteils. Auch am vergangenen Sonntag kam in die frisch renovierte Kirche eine sehr große Zahl von Zuhörern, die ein einstündiges Programm mit Gospelsongs und Titeln aus der Popmusik hörten.

Unter der Leitung von Dorothea Götz, die einzelne Lieder auch am E-Piano begleitete, entfalteten die rund 30 ambitionierten Chormitglieder ohne Noten in den Händen zu halten mit ihren angenehm zu hörenden, gut disponierten Stimmen vom ersten Stück an, dem Gospelsong „Freedom is coming“ einen freudigen Ausdruck, der von lebhafter Sangesfreude getragen war.
Temperamentvoll gestalteten sie schnelle Songs, eindringlich und durchaus auch andachtsvoll etliche andere Titel mit mehr verinnerlichtem Inhalt. Dazu zählte beispielsweise der Welthit von Leonard Cohen „Halleluja“, an dessen Aufführung mit sonorer Stimmenfülle als Solist Matthias Noack mitwirkte.

Pfarrer Hans Peter Müller erinnerte in seiner Begrüßung an den 9. November 1989,
als sich die Mauer unerwartet schnell öffnete. Auch Gedanken unter dem Leitwort
„Frieden suchen — Frieden finden“ fügte er in seine kurze Ansprache ein. Im weiteren
Verlauf der Konzertstunde in der Auricher evangelischen Johanneskirche wurde die
Bergpredigt aus dem Matthäus-Evangelium gelesen. Danach spielte der noch sehr junge
Organist Dominik Euler auf der Orgel der Kirche mit beachtlichem Talent und transparent registriert eine Komposition von Johann-Sebastian Bach.

Doch danach war es der junge Chor Mixed Generations, der unter anderem mit dem deutschen Titel „Du bist da“, den die Vokalgruppe „Die Füenf“ herausbrachte, ebenso beeindruckte und bestach, wie mit einem beschwingt-freudigen „African Halleluja“, dem flotten und fröhlichen Chorsatz „I sing a Song“ oder dem hymnischen Gospelsong „All through the Night“.
Von Karin Wichtner, einer Sängerin des Chors, die von Anfang an dabei war, war zu erfahren, dass der Chor „Mixed Generations“ aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens in diesem Jahr auch eine CD veröffentlichte.

(Quelle: VKZ vom 11.11.2014)

Bei den Mixed Generations springt der Funke über

Junger Chor des Gesangvereins Eintracht Aurich besteht seit zehn Jahren und stellt in der Vaihinger Peterskirche seine erste CD vor

jubilaeumskonzert2014

Vaihingen. Die Vaihinger Peterskirche gehörte am Wochenende ganz den „Mixed Generations“, dem jungen Chor des Gesangverein Eintracht Aurich. Der hat in diesem Jahr gleich zwei Gründe zu feiern: Zum einen besteht er seit zehn Jahren, zum anderen haben die Sänger ihre erste CD herausgebracht.

Gleich zweimal, am Samstag und am Sonntag, trat das Ensemble in der Peterskirche auf; beide Male waren die Plätze voll besetzt. Die große Resonanz spricht für den jungen Chor, der jüngst mit seiner Chorleiterin Dorothee Götz ein ganz besonderes Abenteuer gewagt hat: An vier Tagen haben die „Mixed Generations“ in einem Stuttgarter Tonstudio ihre erste eigene CD produziert. Die Idee dazu hatte Götz, die selbst mit dem Ensemble „Honey Pie“ unter professionellen Bedingungen arbeitet und als studierte und diplomierte Jazz- und Popsängerin zudem bei diversen Rundfunk- und Fernsehübertragungen mitgewirkt hat.
Dass diese Dirigentin dem jungen Auricher Chor gut tut, das zeigt sich nicht nur in Form dieser CD. Auch der Auftritt der „Mixed Generations“ in der Peterskirche hatte viel von der nötigen Mischung aus Disziplin und zugleich bemerkenswerter Lust und Leichtigkeit, die ganz nebenbei Werbung für den modernen Chorgesang war.

Eines fiel nämlich sofort auf: Die Sänger der „Mixed Generation“ machten genau das richtig, was viele andere ihrer Kollegen oft falsch machen. Sie probierten sich nicht an, einem Repertoire, das die Möglichkeiten von Laienensembles übersteigt und aus guten Gründen professionellen Ensembles vorbehalten sein sollte, sondern setzten ganz auf akzentuierte Sangesfreude mit modernen, munteren Popsongs. Songs, die eingängig sind, bekannt sind und noch dazu beim Zuhören Spaß machen – erst recht, wenn der Gesang so sehr von Leidenschaft und Sangesfreude sprüht, wie an diesen beiden Abenden. Dass der Funke schnell aufs Publikum übergesprungen war, schien da nur konsequent. Mitgehen, rhythmisch im Takt klatschen: Das gehörte zu den Jubiläumskonzerten dazu. Zwei inhaltlich gleiche Konzerte, die nicht nur die für die CD eingesungenen Hits umfasste, sondern zugleich auch einige neue Songs aus dem breiten Repertoire der „Mixed Generations“ vorstellte.

„Let me entertain you“, den Titel hatten die Sänger an den Anfang gesetzt und damit eine klare Ansage geliefert, was das Publikum erwarten darf: Unterhaltung pur. Der Mix aus Gospels, Jazz und Popsongs kam an. Von „Go tell it on the mountain“ über „I sing a song“ (passend übrigens zum witzig von Christian Euler und Susanne Kilpper anmoderierten Titel der CD „We sing a song“) bis zu „I will survive“ oder „You’ve got a friend“ war da eine ganze Menge drin.
Unterstützung fanden die Sänger nicht nur bei den diversen gut aufgelegten Solisten, die allesamt Eigengewächse des Chores sind, sondern vor allem auch bei der Band, die die instrumentale Basis lieferte: Bernhard Birk am Klavier, Steffen Kistner am Bass und Felix Schrack am Schlagzeug.

Den Zuhörern hat diese Mischung offenkundig gut gefallen. Sie geizten nicht mit Beifall, wurden dafür mit zwei Zugaben belohnt. Und sind vielleicht auch inspiriert worden, selbst bei den „Mixed Generations“ mitzumachen. Die Sänger treffen sich dienstags von 19:45 bis 21:15 Uhr zum Proben in der Auricher Kelter. Wer Interesse an der CD hat, kann sie über www.eintracht-aurich.de beziehen.

(Quelle: VKZ vom 7.4.2014)

Sexy-energetisch schnippen

Vorbereitung auf die Jubiläumskonzerte in Vaihingen

chorwochenende2014

AURICH. Zur Vorbereitung der Jubiläumskonzerte am Samstag und Sonntag in der Vaihinger Peterskirche reiste der Chor Mixed Generations der Eintracht Aurich nach Tübingen, um für das Konzert intensiv zu proben.

Bepackt mit Lautsprechern, Keyboards, Mikrofonen und einer Gitarre reiste die Gruppe zur Jugendherberge am Neckarufer, wieder der richtige Ort, um alle Konzert-Songs einzustudieren. Dabei standen alle neuen Songs und die vielen Gesangssoli im Mittelpunkt.

Bei den Mixed Generations ist die Choreografie immer wichtig. Gemeinsam wurde an Schritten und Bewegungen gearbeitet, Abläufe geändert, Vorschläge verworfen und Bewegungen verfeinert. Schließlich sollen sich 27 Sänger gleichmäßig bewegen und es soll einheitlich ausschauen. Es ist auch eine echte Herausforderung, alle Texte, auswendig gesungen, und Choreo locker und beschwingt zu kombinieren. Manchmal genügt es aber, sexy-energetisch zu schnipsen, wovon man sich ja live überzeugen kann. Wieder ist es gelungen, die fast 30 Sänger auf das Konzert vorzubereiten und einzustellen, die Gemeinschaft zu stärken und miteinander zu gestalten. Die Auftritte werden für die Mixed Generations die Höhepunkte des Konzertjahres.

Im Vorverkauf können Eintrittskarten hier erworben werden: in Aurich im Mangel- und Bügelstudio Josefa Gutstein und in der Gaststätte Elefantenstüble. In Vaihingen hier: Buchhandlung blessings4you, Kultur- und Touristinformation, Sanei-Data IT Systeme.

Die beiden Konzerte finden am 5. April,19:30 Uhr, und 6. April, 17:00 Uhr in der Peterskirche in Vaihingen statt. Saalöffnung: jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn.

(Quelle: VKZ vom 2.4.2014)

Auf dem Marktplatz breitet sich die Freude aus

Kinderchor Weihnachtsmarkt 2013

Der Auricher Kinderchor unter der Leitung von Susanne Kilpper eröffnet traditionell den Vaihinger Weihnachtsmarkt

Schnitzelbraten Weihnachtsmarkt 2013

Im Rauch des Grills verlieren die Köchinnen nicht den Überblick

Vaihingen. Und so hebt sich der Markt, der am Samstag in seiner 39. Auflage auf dem Vaihinger Marktplatz stattfand, vom übrigen vorweihnachtlichen Bühnenzauber ab.

Traditionell eröffnete der Auricher  Kinderchor unter der Leitung von Susanne Kilpper den Weihnachtsmarkt.

Fürs leibliche Wohl sorgte die Eintracht Aurich mit ihrem orginellen Stand im Vaihinger Marktplatzbrunnen.

(Quelle: VKZ vom 02.12.2013)

Liebevoll inszenierte Liebesgeschichte

Die Auricher Singschnecken um Susanne Kilpper bringen das Kindermusical „Strubbeltatz“ auf die Bühne


Aurich. Ganze vier bis fünf Monate lang haben die Auricher Singschnecken, der Nachwuchs des Gesangvereins Eintracht Aurich, ein Mal pro Woche geübt. Nun war die Zeit reif für den großen Auftritt. Am Samstag und Sonntag brachten die Minisänger in Kooperation mit der Grundschule ihr diesjähriges Singspiel in der Auricher alten Kelter auf die Bühne – und ernteten schon bei der Premiere am ersten tag Jubel und Applaus.

Nach der Wassertropfenreise im vergangenen Jahr, erzählten die Singschnecken nun die Geschichte vom „Strubbeltatz“. Der kleine gleichnamige Kater ist die Hauptfigur im Stück von Veronika Reh und Wolfgang König, wie immer kreativ umgestaltet und so an die Singschnecken Bedürfnisse angepasst. Strubbeltatz‘ Angebetete, Prinzessin Schneepfote, soll von ihrem Vater, König Katzenjammer dem 23., nun verheiratet werden – mit dem Sieger eines Katzenkampfes. Doch Strubeltatz ist eher Sänger als Kämpfer und gibt die Hoffnung schon fast auf. Doch Schneepfote kann den König überreden, statt des Kampfes einen Sängerwettstreit auszurufen. Und nachdem Strubbeltatz die Gemeinheiten seiner Konkurrenten entlarvt hat, gewinnt er Wettkampf und Prinzessinnenpfote.

Mit ganz offensichtlicher Liebe zum Detail haben Susanne Kilpper, die den Vereinsnachwuchs – rund 50 Singschnecken gibt es aktuell – seit 17 Jahren leitet, und ihre Singschnecken erneut eine amüsante und unterhaltsame Musical-Inszenierung erarbeitet. Vom fetzigen Gesang bis zum Bühnenbild – Kilpper feilt an allem. Eine große Hilfe sei immer wieder Karin Kersch: „Sie ist mir eine liebe, kreative, organisatorisch perfekte Ergänzung zu meinem Tun“, so die Chorleiterin. Für „Strubbeltatz“ hatte Kersch unter anderem die Bühne liebevoll dekoriert. Mit einem großen roten Pappschloss, einem von Grün umranktem Balkon, Strohballen, Stoffmäusen und vielen anderen Details entstand so eine kleine Katzenwelt, die ebenso liebevoll kostümierten Singschnecken-Kinder mit Spielszenen und Liedern belebten.

(Quelle: VKZ vom 22.07.2013)