Endlich wieder l i v e – FRIENDS – gemeinsam mit unseren Freunden aus Eberdingen!

Wir können es kaum erwarten. Sofort nach den langen Sommerferien beginnt die heiße Phase der Konzert-Vorbereitung. Der Ausschuss tagt, Listen werden erstellt, es wird kalkuliert, Freiwillige und Helfer gesucht und gefunden. Am 12. + 13. Oktober werden die MIXED auf dem Chor-Wochenende in Hohenstaufen dem neuen Programm den letzten Noten-Schliff geben.

Im Oktober 2019 erwartet Vaihingen ein besonderes Chor-Konzert. Der ewig Junge Chor MIXED GENERATIONS des Gesangverein Eintracht Aurich treten gemeinsam mit den fantastischen NO LIMITS vom Liederkranz Eberdingen auf. Im faszinierenden Ambiente der Peterskirche kommt es erneut zum Doppelkonzert der beiden befreundeten Chöre wie zuletzt 2012. So passt auch das Motto FRIENDS ideal dazu.

Das Publikum darf sich auf verschiedenste Musikrichtungen, schwungvolle Choreografien, viele neue Songs und Überraschungen freuen. Erleben Sie, wie Mr. Sandman, Don’t stop me now, Cello und Nur noch kurz die Welt retten auf wundersame Weise musikalisch miteinander verbunden werden.

Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Konzerte unter der Leitung von Dorothee Götz (Jazz-Sängerin und Vocal Coach) und Stephan Bergdolt. Den instrumentalen Hintergrund bilden Benedikt Moser am Piano und der Schlagzeuger Armin Fischer.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen! Eintrittskarten gibt es in der Buchhandlung blessings4you, 71665 Vaihingen, Marktplatz 7 und in Beck’s Hofladen in Eberdingen.  Eine Online-Reservierung ist hier möglich (rechts oben). Wir freuen uns auf Sie!

Neues Vorstandsteam im Gesangverein

Ute Zischka jetzt Vorsitzende in Aurich – Ein Neubeginn

Das neue Vorstandsteam (von links nach rechts): Klara Angermaier, Ute Zischka (1. Vorsitzende), Gerd Frankenhauser und Conni Lechermann (2. Vorsitzende)

Der Gesangverein Eintracht Aurich hat Mitte Juli zur außergewöhnlichen Mitgliederversammlung ins Sängerheim Kelter eingeladen, zu der zahlreiche Mitglieder kamen. Auf der kurzen Tagesordnung standen Neuwahlen des Vorstandes. Nach überraschenden Rücktritten der beiden Vorsitzenden Bruno Seidner und Laura Munzig traten Differenzen im Vorstand und Ausschuss zutage. Erst im März wurden auf einer erfolgreichen Mitgliederversammlung der Vorstand bestätigt, Auseinandersetzungen waren damals nicht absehbar. Nun räumen auch der Kassier Siegfried Wichtner und die Schriftführerin Karin Wichtner das unruhige Feld. Erfreulich ist, dass aus der Mitte des Chors „Mixed Generations“ Kandidaten geworben werden konnten, den altehrwürdigen Verein weiterzuführen. Schließlich hat der Verein zwei Kriege überlebt und mit der Sanierung der Kelter einen wichtigen Beitrag für das Dorf geleistet.

Mit großen Mehrheiten wurden gewählt:
Ute Zischka zur 1. Vorsitzenden, Conny Lechermann zur 2. Vorsitzenden,
Gerd Frankenhauser zum Kassier bis zur nächsten MV und Klara Angermaier zur neuen Schriftführerin. Sie kommt aus Schützingen und ist jüngstes Chormitglied. So stehen die Sterne gut für den Verein und man widmet sich mit neuer Konzentration und großer Zuversicht den nächsten Projekten. Am 19. und 20.10.2019 kehren die „Mixed Generations“ wieder mit großem Schwung auf die Bühne der Peterskirche zurück, diesmal gemeinsam mit dem Chor „No Limits“ vom Liederkranz Eberdingen. Und die weitere Sanierung des Probenraums (Heizung) wird Mitglieder und Freunde des Vereins voll in Anspruch nehmen.

Eine musikalische Schiffsreise an den Zuckerhut

Die Auricher Singschnecken unter der Leitung von Susanne Kilpper begeistern am Wochenende zweimal das Publikum in der Kelter

Aurich. „Die Seefahrt nach Rio“ – manch einer der Zuschauer erinnerte sich an das Singspiel von Heinz Geese mit launigen Versen aus der Feder von James Krüss und wunderte sich überrascht, was daraus geworden ist. „Alles andere, hört Ihr nun, hat mit dem Original nix mehr zu tun. Damit müsst ihr alle leben, Susanne war’s – so ist sie eben“, brachte es Sprecher Jörg Wiedersich gleich in seiner Einleitung auf den Punkt. Gemeint war Regisseurin Susanne Kilpper, die den Klassiker für die Auricher Singschnecken adaptiert hatte: humorvoll, schelmisch und immer mit einer Handbreit Verschmitztheit unterm Kiel. Nur der rote Faden war geblieben.

„Tolle Lotte“ hieß das Schiff, mit dem sich die Auricher Singschnecken – 50 Jungs und Mädchen im Kindergarten- und Grundschulalter – auf den Weg zu ihrem Traumziel Rio aufmachten. In seemännischem Look navigierten sie melodisch ihr Boot. Ihre Reise führte sie von Aurichtal über die Insel Witschi-Watschi-Wu (ein Schelm, wer dabei an die Südsee-Paradiese Fidschi und Vanuatu dachte) und Hawaii an den Zuckerhut, wo sie schließlich vor Anker gingen. Auf dem Weg dorthin erlebten sie so einige Abenteuer. Sie entdeckten einsame Eilande, bezwangen gewaltige Orkane, mussten mit zunehmendem Heimweh kämpfen – und zu Tschaikowskys russischem Tanz das Deck schrubben.

Finessenreich setzte Susanne Kilpper das Singspiel in Szene. Mit selbstgebastelten Windeffekten aus Pappscheiben, die dem Publikum fast täuschend echt den tobenden Sturm auf hoher See suggerierten und Regenmachern, die den Niederschlag live auf die Bühne brachten, verliehen die Kinder dem Stück seinen besonderen Charakter. Wogende Wellen? Kein Problem, wenn eine zündende Idee vorhanden ist: Die kleinen Akteure schlüpften unter ein blaues Tuch und bewegten sich wie der Ozean. Erleben mit allen Sinnen – das Motto der Regisseurin manifestierte sich auf unterschiedlichste Weise. Hoch konzentriert und dabei herrlich unbefangen gingen ihre Eleven zu Werke, manche stellten sich dichterisch vor: „Als Fahne dient der alte Teppich – ich bin Matrose Moritz Hettich.“ Fast greifbar war die unverkrampfte Freude der Kinder am Schauspielern zu spüren, leidenschaftlich-unerschrocken waren sie bei der Sache. Susanne Kilpper bietet ihnen jedes Jahr aufs Neue ein Forum, in dem sie ihr Talent zeigen können. „Mitunter werden verborgene Seiten hervorgelockt“, berichtete die Regisseurin, Choreografin und Drehbuchschreiberin in Personalunion. Musikerziehung ist für sie eine Kombination aus Schauspiel, Musik und Bewegung – ein Spiel, das ein freies Tun ermöglicht. „Sie haben gegenüber der schon sehr gelungenen Generalprobe nochmal eine Schippe drauf gelegt“, verriet Kilpper schmunzelnd am Rande der Veranstaltung.

Die Band um Thorsten Waibel (Klavier), Nils Mahler (Cachon), Hannah Franke (Oboe), Miriam Engelhardt (Querflöte) und Sigfried Wichtner an der Gitarre fanden stets den guten Ton für die richtige musikalische Untermalung. Pietro Runchina sorgte für den stimmigen Klang und die passenden Lichteffekte.

Auch das Publikum wurde Teil der Aufführung. Für das trauererfüllte Winken beim Ablegen der „Tollen Lotte“ verteilten die Kinder Papiertaschentücher. Bei der Schiffstaufe benetzte die kleine Namensgeberin mit Unterstützung von Susanne Kilpper die Zuschauer in den ersten Reihen mit feinem Regen aus der Wassersprühflasche. Am Ende wurden nochmals die Tücher gezückt, als „Lottchen“ den Heimathafen erreichte. Das Heimweh war verschwunden, denn trotz aller Abenteuer und Erlebnisse kamen die jungen Seeleute zu dem Schluss: Am schönsten ist’s zu Haus im Aurichtal. Kein Wunder, denn genau dort, in der Kelter, genossen sie ihren Erfolg – gefeiert vom begeisterten Publikum.

Für den perfekten Ausklang sorgten die Eltern mit Kaffee und einer Auswahl selbstgebackener Kuchen, die den Gaumen schon beim Anblick in vorfreudige Genuss-Stimmung versetzte.

Autor: Christian Euler

Die Seefahrt nach Rio

Für Proviant ist gesorgt, der Kakadu gefüttert, die Tolle Lotte liegt startklar im Hafen, die Seemänner sind angeheuert und bereit, Wind und Wellen zu trotzen.

Die Auricher Singschnecken begeben sich unter der Leitung von Susanne Kilpper auf musikalische Reise in Anlehnung an die textliche Vorlage von James Krüss. Mit an Bord sind fünf seefeste Musiker und ein weltkundiger Erzähler. Die Schiffskombüse bietet Fingerfood und Getränke. Die Mitfahrt ist kostenfrei.

Wir stechen am Samstag, den 04. Mai um 17 Uhr und am Sonntag, den 05. Mai um 15 Uhr in See. Boarding jeweils 45 min vor Beginn in der Auricher Kelter.

Jahreshauptversammlung 2019

von links nach rechts. Karin Wichtner (Vorstand),  Erwin Müller (65 Jahre Mitglied), Margit Gayer (50 Jahre Mitglied), Ottmar Schwerdtle (50 Jahre Mitglied), Bruno Seidner (1. Vors.)

Zur Jahreshauptversammlung des Gesangverein Eintracht Aurich lud der Vorstand in die historische Kelter ein. Hier residieren die Chöre im Obergeschoss, im Erdgeschoss werden Veranstaltungen durchgeführt. Die Mitgliederentwicklung des Vereins ist leider rückläufig und so steht der Finanzstatus, die Kelter und die Zukunft im Mittelpunkt der Tagesordnung.

Zwei Chöre und das von der Stadt Vaihingen zur Verfügung gestellte Vereinshaus Kelter wollen gepflegt und vor allem finanziert sein. Von insgesamt 177 Mitgliedern sind 33 beim Jungen Chor und 49 bei den Kinderchören „Auricher Singschnecken“ aktiv. Die langjährige Kooperation Gesangverein und Grundschule Aurich ist sehr erfolgreich. Für die traditionelle Chormusik gibt es keinen Rahmen mehr. Der Junge Chor hat weiterhin trotz Fluktuation guten Zulauf neuer Sängerinnen aus Aurich und der Umgebung. Neue Männer – wo bleiben sie denn? Die Mixed Generations stemmen nahezu selbstständig das Vereinsgeschehen, viele Veranstaltungen und notwendige Arbeiten am Gebäude. Das sprengt durchaus Belastungsgrenzen und so wurde aus dem traditionellen Kelterfest die Ü-35-Party. Die weitere Entwicklung dürfte spannend sein, doch die Stimmung bleibt natürlich positiv.

Man ist zurecht stolz auf das großartige Engagement der beiden Chorleiterinnen Susanne Kilpper und Dorothee Götz. Die beliebten Konzert-Auftritte sollen moderne Chormusik zum näheren und entfernteren Publikum tragen. Die Singschnecken erarbeiten jedes Jahr kreative und lustige Familien-Konzerte.

Zur besseren Finanzierung wurde einstimmig eine Beitragserhöhung ab 2020 beschlossen. Zum guten Schluss wurden drei Mitglieder des Vorstandes in ihren Positionen bestätigt, ein Platz jedoch bleibt unbesetzt.

Um die hohen Heizkosten zu verringern – ausgelöst durch die veraltete Technik Elektroöfen – wurde nun in Eigenleistung im Obergeschoss der offene Fachwerk-Giebel abgehängt, gedämmt und wirkungsvoll isoliert. Gleichzeitig erneuerten die fleißigen Helfer die in die Jahre gekommene Beleuchtung. So erhellen nun dimmbare LED-Deckenleuchten den Probenraum. Der Verein konnte dafür von einer Robert-Bosch-Stiftung einen Zuschuss erhalten.

Ein Ausblick auf die Zukunft. Weitere Dämmungen sollen die Energiekosten minimieren. Es wird im Oktober 2019 als absoluter Höhepunkt wieder einmal ein gemeinsames Konzert mit dem Eberdinger Chor „No limits“ geben. Und für 2020 planen die beiden Vereinschöre endlich ein gemeinsames Konzert – die großen und die kleinen miteinander! Das hatten die Verantwortlichen schon lange im Sinn. Auch ein Jugendchor als Brücke zu den Mixed Generations sind Zukunftspläne, die noch kreativ umgesetzt werden wollen. Die Basis ist klein und der finanzielle Rahmen eng, aber der Gesangverein hat ein besonderes  Vereinshaus und kann mit den beiden lebendig agierenden Chören sehr zufrieden sein.

Bericht: Ralf Paucke