Basteln für den Weihnachtsmarkt

Die Vorbereitungen laufen.


Am 03.11.2018 haben sich die Singschnecken mit ihren Müttern fleißig ans Werk gemacht und über hundert kleine Engel in verschiedenen Farben hergestellt. Die kleinen Engel machen sich wunderbar am eigenen Christbaum oder lassen sich gut verschenken. Sie können am Vaihinger Weihnachtsmarkt käuflich erworben werden, gerne auch bei kleinem Aufpreis mit Verpackung und einen persönlich ausgesuchten Engelsspruch.

Neues Konzept und die Parkplatznot in Aurich

Ü-35-Party von Mixed Generation in der Kelter – „Schwofen wie in alten Zeiten“ – Ersatz für das Kelterfest


Aurich. Die Besucher brauchten vergangenen Samstag eine gehörige Portion Geduld, um einen halbwegs legalen und sicheren Parkplatz rund um die Auricher Kelter zu finden. Die ohnehin knappen, sich in der Nähe befindlichen, Parkflächen beim Feuerwehrhaus oder der Kirche sind derzeitig wegen anhaltender Baumaßnahmen kaum nutzbar, Parkplätze am Friedhof und der Grundschule waren größtenteils bereits von Bewohnern oder abgestellten Kleintransportern belegt. „Die Organisatoren des jungen Chores Mixed Generations aus dem Gesangverein Eintracht Aurich möchten sich bei den angereisten Gästen und den betroffenen Auricher Bürgern für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten entschuldigen und gleichzeitig für ihr Verständnis bedanken“, heißt es jetzt in dem Bericht des Vereins.

Am Ende gelang es doch allen, sich in der rustikalen Kelter einzufinden, bei leckeren Cocktails das Tanzbein zu schwingen und „in einer solch tollen Location und bei angenehmer Lautstärke zu schwofen wie in alten Zeiten“, wie eine aus dem Raum Sindelfingen angereiste und begeisterte Gruppe auf die Frage antwortete, was sie denn in diesen beschaulichen Ort Aurich führte.

Die Party war mit rund 150 Gästen gut besucht, trotzdem gab es ausreichend Platz auf der Tanzfläche. Bei der Getränkeausgabe entstanden keine nennenswerten Wartezeiten und falls doch, dann konnten diese durch einen Plausch mit den bezaubernden Bardamen in angenehmer Weise überbrückt werden.

Dem Fun-4-You-Team von und mit Georg Mühlbauer gelang es wieder einmal, die Tanzfläche über mehr als fünf Stunden und lückenlos zu füllen. „Die Auswahl der richtigen Songs gehört einfach zum Handwerk“, so der DJ nach Ende der Veranstaltung.

Bereits ab 18 Uhr und damit unmittelbar vor der eigentlichen Ü-35-Party, wurde ein Line-Dance Workshop unter Anleitung von Sylvia Frasch, ausgebildete Tanztrainerin bei „Fresh Dance“, durchgeführt. Rund 25 Personen folgten dem Aufruf und hatten sichtbaren Spass dabei, Grundschritte wie „Kick“, „Brush“, „Rocking Chair“ oder „Grapevine“ unter kompetenter Anleitung zu erlernen und choreographisch umzusetzen. Im Jahre 2016 hatte zuletzt das über viele Jahrzehnte veranstaltete und traditionelle Kelterfest stattgefunden. Trotz zahlreicher Versuche, die Veranstaltung wieder attraktiver zu machen, fand diese Veranstaltungsform in den letzten Jahren immer weniger Zuspruch. Die Verantwortlichen des Gesangvereines um den Vorsitzenden Bruno Seidner entschieden sich deshalb, nach reichlicher Überlegung, neue Wege auszuprobieren. Einerseits fiel es nicht leicht, sich von einer schönen und langjährigen Tradition zu verabschieden, andererseits muss die Eintracht Aurich ein Stück weit unternehmerisch agieren, um die stets steigenden Kosten für den Chorbetrieb oder die Unterhaltung des Vereinsheimes finanzieren zu können. Vereinskassenwart Siegfried Wichtner hatte berechnet, dass die Fördermittel der Stadt Vaihingen und Zuschüsse der Chorverbände weniger als zehn Prozent der jährlichen Kosten decken. Der Rest muss durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Altpapiersammlungen, Konzerte oder Veranstaltungen wie die Ü-35-Party gedeckt werden.

„Das neue Konzept scheint bei der Auricher Bevölkerung sowie auswärtigen Gästen gut angenommen zu werden, die Ü-35-Party Reihe wird fortgesetzt“, so sind sich die Mixed Generations einig.

(Quelle: VKZ vom 16.10.2018)

Endlich endlich – wieder eine fetzige Ü35-Party in der Auricher Kelter

Ihr sehnt euch doch alle danach und könnt es kaum erwarten!


Nach der erfolgreichen ersten Party im letzten Jahr veranstalten die Mixed Generations wieder eine fetzige Ü35-Party in der Kelter Aurich am Samstag, 13. 10. 2018. Eingeladen sind tanz- und musikbegeisterte Auricher, alle Freunde, Gönner, alle Dorfnachbarn und alle „Junggebliebene“ zum Treffen, Tanzen und Schwoofen in lockerer Atmosphäre in der historischen Kelter. DJ Georg von FUN4YOU legt Musik auf von den 70er bis fast heute. An der Bar gibt es dieses Mal viele verschiedene leckere Cocktails, Bier, Wein, Sekt und Knabbereien.
Neu und noch schwungvoller: vor der Party findet von 18.00 bis 20.00 Uhr für alle Interessierten Line Dance statt unter Anleitung von Sylvia, Line Dance Trainerin. Die Mixed Generations freuen sich auf eine super Party mit zahlreichen und begeisterten Besuchern.

In der Auricher Kelter sind die süßesten Zebras weit und breit

Die Singschnecken führen am Samstag und Sonntag unterstützt durch den Gesangverein das rhythmusgeladene afrikanische Stück „Kwela Kwela“ auf

Einige Tiere haben eine Lösung gefunden.

Aurich. Was tun, wenn es einfach nicht mehr regnet? Im Falle des Singspiels „Kwela Kwela“ suchen afrikanische Tiere die Antwort auf diese Frage. Aufgeführt wurde es gleich zweimal, am Samstag- und am Sonntagnachmittag, von den Auricher Singschnecken unter der Leitung von Susanne Kilpper.

Da war schon am Samstag bei der Premiere kein Platz in der Auricher Kelter mehr frei geblieben, als die jungen Sänger – übrigens unterstützt durch ihre etwas älteren Kollegen des Gesangvereins – einen Hauch von Afrika in eben jene Kelter zauberten. Ein „afrikanisches Märchen mit Pfiff“ war es nämlich, das sie für ihren jüngsten Auftritt vorbereitet hatten; ein Märchen, das „mitreißende Rhythmen und Melodien mit Ohrwurmcharakter“ versprach.

Rund eine Stunde lang zeigten die jungen Auricher denn auch, wie viel Spaß es ihnen machte, die bezaubernde Geschichte zu erzählen, die schnell auch das dicht an dicht sitzende Publikum gefangen nahm. Sicherlich auch, weil die Singkehlchen ihren rund einstündigen Auftritt mit viel Charme und erkennbarer Freude an dieser fantasievollen Geschichte angingen. In Susanne Kilpper hatten sie dabei eine motivierende Vertrauensperson an der Seite, die nicht nur die musikalische Gesamtleitung innehatte, sondern auch im Falle von kleineren Texthängern schnell weiterhalf.

Überhaupt wirkten die jungen Darsteller und Sänger gut auf diesen Anlass vorbereitet, als sie beispielsweise von den „Tausend Augen in der Nacht“, vom „Mond in Afrika“ oder eingangs schon vom „Wasser des Lebens“ erzählten; da hatten sich einige Tiere – sie wurden verkörpert von Schülern der vierten Klasse der Grundschule (Kinder der Klassenstufen eins bis drei sangen im Chor mit) – bereits über die Hitze beschwert, die Afrika erfasst hat. „Wir warten schon so lange auf Regen“, stöhnten sie. Stattdessen: roter Staub und brütende Hitze. Vielleicht, überlegten sie zunächst, kann da ja das Orakel helfen, auch wenn dieses in Liebesdingen – Stichwort „das süßeste Zebra weit und breit“ – nicht zwingend einen guten Rat übrig hatte. „Aber die Liebe ist nicht unser größtes Problem“, kommentierten die anderen – und durchs Publikum ging ein Schmunzeln. Das tat es an diesem Nachmittag noch das ein oder andere Mal – bedingt natürlich auch durch die Vorlage des Musikpädagogen Andreas Schmittberger, der neben pfiffigen und temporeich arrangierten Songs eine gute Prise Humor in seinem Singspiel verarbeitet hat.

Auf der Suche nach frischem Wasser mussten sich die Tiere letztlich mit allerlei Herausforderungen herumschlagen; mit Gespenstern etwa – oder einem Buschhasen, der viel lieber Flöte spielte als den anderen zu helfen. Ihre Rollen verkörperten die jungen Darsteller auch deshalb so authentisch, weil ihnen einerseits das Team im Hintergrund tolle Kostüme zur Verfügung gestellt hatte, ihnen andererseits aber auch der spielerische Umgang mit der Musik zugute kam, den sie einmal wöchentlich in der Kelter bei und mit ihrer Chorleiterin Susanne Kilpper erlernen. „Bunt sehen unsere Stunden aus“, verrieten sie über diesen Unterricht. Entsprechend bunt ging es denn bei den Aufführungen auch auf der Bühne der Auricher Kelter zu. Nicht zuletzt deshalb geizte das Publikum natürlich auch nicht mit Beifall.

(Quelle: VKZ vom 18.6.2018)